Das richtige Konzept für meinen Blog

Hallo ihr Lieben!

Ihr habt entschieden und nun ist es endlich so weit. Heute stelle ich euch meinen neuen Blog Seegeflüster vor und wie versprochen das ganze Konzept dazu. Doch zu Anfang muss ich euch ehrlich sagen, einen Blog zu erstellen sei gut überlegt. Denn anfangs scheint sich der Aufwand in Grenzen zu halten, aber nach kurzer Zeit stellt man fest, dass ein enormer Zeitaufwand dahinter steckt. Ich denke, das ist das, was alle Blogger von Beginn an unterschätzen. Doch wie heißt es so schön: Würden wir es nicht gerne tun, würden wir es gar nicht tun!

So aber nun zurück zu meinem neuen Konzept. Ich habe euch eine Übersicht erstellt und diese werde ich der Reihe nach erläutern und auch einige Tipps dazugeben.

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Konzept

Steht ein Konzept, lässt sich auch schon viel daraus abwandeln – angefangen beim Namen. Ich habe versucht, einen authentischen Namen zu finden. Einen Namen, der zu dem passt, über das ich schreibe, aber auch einen Namen, mit dem ich mich wohlfühle und der auch etwas über mich und meine Heimat sagt. Seegeflüster ist für mich ein regionaler und ländlicher Inspiration- und Lifestyleblog. Ländlich deshalb, weil ich nicht wie viele Blogger in einer Großstadt lebe und über das dortige Stadttreiben berichte. Daraus erklärt sich auch gleich das Wort REGIONAL. Ich versuche, über regionale bzw. auch saisonale Themen zu schreiben. Aber ihr werdet sicher auch einige Beiträge über andere Orte auf meinem Blog finden. Ja – kaum zu glauben, aber es gibt nicht nur im schönen Burgenland, sondern auch anders wo attraktive Plätze.

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Farben

Ganz wichtig für einen Blog ist es, einen Wiedererkennungswert zu haben. Das ist auch einer der Gründe, warum ich ein neues Konzept wollte. Um diesen Wiedererkennungswert zu erlangen, habe ich mir auch ein Farbdesign überlebt. Hierzu findet ihr super Ideen auf Design Seeds. Bei der Farbauswahl habe ich mich an unserem Landschaftsbild orientiert. Ich habe Farben ausgewählt, die in der Natur besonders aber im Seewinkel rund um den See vorkommen. Da ich eher Pastelltöne bevorzuge, habe ich mich für gedeckte und dezente Farben entschieden.

Logo

Ein Logo ist ganz einfach und schnell gemacht. Möchte man das Ganze aber etwas individueller gestalten, sollte man sich doch ein bisschen Zeit dafür nehmen und sich Gedanken über das Logo zu machen. Ich wollte ein schlichtes Logo und deshalb hab ich mich für einen simplen Schriftzug und einen einfachen Farbklecks entschieden. Den hab ich natürlich in der Farbe Blau gewählt, passend zum See. Als Wiedererkennungsmerkmal habe ich einen kleinen Anker eingebaut, der perfekt zum Thema passt und den ich auch als Erkennungsmerkmal für meine Bilder verwenden werde. Zusätzlich habe ich den Anker auch als Favicon für die Browserleiste verwendet.

Ein ganz tolles Beispiel für ein Logo, das ich immer wieder gerne bewundere, ist das von Sophies Löffel mit Herz. Sie schreibt einen Foodblog und genauer könnte es das Logo nicht treffen. Passend zum Slogan hat sie für ihr Logo einen Kochlöffel mit Herz ausgewählt. Solche Details tragen enorm zum Wiedererkennungswert bei und sind auch noch toll zum Anschauen.

Schriftarten

Bei der Wahl der Schriftarten hatte ich ganz schön zu kämpfen. Zuerst bevorzugte ich mehr verschnörkelte Schriften, aber schnell stellte sich heraus, dass diese schwer zu lesen sind. Also habe ich mich für eine einfache Serifenschrift entschieden. Wichtig ist, nicht zu viele Schriftarten zu mischen. Es reicht aus, sich auf zwei oder maximal drei Schriften festzulegen. Ich habe sogar nur eine Schriftart gewählt und verwende diese dann in den jeweils verschiedenen Schriftschnitten oder unterschiedlichen Schriftgrößen. Seid ihr euch unsicher, ob eure Auswahl auch zusammenpasst? Dann schaut einfach mal bei Pinterest vorbei und sucht nach Font Pairing. Dort findet ihr ganz tolle Beispiele und auch Tipps.

Stilelemente

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Mein Stilelement war schon teil meines Themes, und da es mir schon ganz gut gefallen hat, bin ich gleich dabei geblieben. Der blaue Strich kombiniert mit dem Dreieck zeigt eine deutliche Grenze zwischen Headline und Untertitel und ist dazu noch ganz schlicht. Die Menüleiste habe ich ebenfalls blau hinterlegt, damit sich die Farben widerspiegeln. Diese kleinen Elemente können in jeder Form eingesetzt werden und immer wieder im Design aufgegriffen werden.

Layout

Es gibt unzählige vorgefertigte Themes im Netz und nahezu jeder Blog besteht aus so einem Layout. Man kann zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Themes wählen. Diese Vorlagen müssen dann noch mit den eigenen Inhalten befüllt werden und können je nach Theme individuell angepasst werden. Die Suche nach dem „perfekten“ Theme stellte sich als sehr zeitaufwendig heraus, aber nicht verzweifeln! Ich selbst bin Stunden oder auch Tage im Netz herumgeirrt, um das für mich passende Theme zu finden. Aber nur so findet man wirklich raus, was man haben möchte und nach was man sucht.

Worauf ihr euch auch noch konzentrieren könnt um einen Wiedererkennungswert zu erhalten, ist die Bildsprache in euren Beiträgen. Ich habe mir mittlerweile eine Grundausrüstung zugelegt und diese werde ich auch in Zukunft immer wieder für meine Bilder verwenden. Damit möchte ich erreichen, dass Leser anhand meiner Bilder schon erkennen können, durch welchen Blog sie gerade stöbern.

Keine Angst, wenn das alles nun etwas viel auf einmal ist. Die Umsetzung eines Blogs ist ein ständiges Verändern und Lernen. Es gibt sicher jede Woche etwas Neues, dass ich noch nicht über Blogs wusste. Aber genau das ist auch das Schöne am Bloggen, so bleibt es immer interessant. Das Ganze soll auch nicht in einer Woche umgesetzt werden. Ich habe nun an meinem neuen Konzept ganze 12 Wochen gearbeitet. Also nicht aufgeben! Wenn es euch gefällt, was ihr tut, lohnt es sich auch dafür Zeit zu investieren.

Habt einen schönen Tag,

Doris

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