5 Fragen an mich selbst

In den vergangenen Monaten habe ich oft übers Glücklichsein und über die schönen und nicht so schönen Momente im Leben nachgedacht. Ich habe mich selbst gefragt, wer ich bin und was ich mir vom Leben erwarte? In welchen Momenten ich am glücklichsten bin und was für mich mein Leben lebenswerter macht?

Ich glaube, dass wir auf dem Weg zu unserem „Wer bin ich?“ sehr durch die Menschen in unserem Umfeld beeinflusst werden. Durch sie sehen wir, wer wir gerne sein wollen und wer wir auf keinen Fall sein möchten. Wir lassen uns inspirieren und übernehmen Dinge für uns selbst, jedoch entdecken wir auch Seiten an uns, die wir vorher nicht kannten, und lernen diese zu lieben oder auch nicht.

Ich habe in den letzten Jahren viel über mich selbst gelernt. Ich achte darauf, was mich glücklich macht und welche Menschen ich in meinem Leben haben möchte. Menschen, die für mich da sind, auch wenn es mir nicht gut geht, die mir gut tun, bei denen ich mich wohlfühle. Aber vor allem Menschen, die mich schätzen und zu mir stehen und diejenigen, die nicht dafür bereit sind, gehen zu lassen. Ich weiß, dass ich vieles nicht mehr tolerieren möchte, und bin kritischer mit mir und meiner Umwelt geworden. Ich habe gelernt, zu mir zu stehen und mich nicht zu verbiegen.

Ich nehme mir oft vor das zu tun, worauf ich Lust habe und versuche Zeit für mich einzuplanen. Auch wenn ich nur eine kleine Runde in der Natur auf meinem Fahrrad drehe, einen Radler bzw. manchmal auch ein gutes Glas Wein auf meinem Balkon trinke oder einen kurzen Tratsch mit einer Freundin halte, fühle ich mich danach nicht mehr so gestresst und meine Seele lacht wieder ein wenig mehr. Natürlich ist es oft leichter gesagt als getan und es vergeht auch mal eine oder zwei Wochen, in der ich Tag für Tag erst um halb acht abends nach Hause komme.

Bis jetzt bin ich immer gut mit meinem ICH klargekommen, aber das letzte Jahr hat mich aus der Bahn geworfen. Deshalb bin ich in mich gegangen und habe 5 Fragen an mich selbst gestellt. Fragen, die mir dabei helfen sollen, mich in meinem Leben und meinem Alltag nicht mehr verloren zu fühlen.

  1. Bin ich glücklich? Was macht mich glücklich?
  2. Was kann ich Gutes für meinen Körper und meine Seele tun?
  3. Was sind meine nächsten Schritte/Ziele?
  4. Was hält mich zurück bzw. was hält mich davon ab, diese Schritte zu gehen?
  5. Und die wichtigste Frage: Kann ich ICH selbst sein?

Nun war es alles andere als einfach für mich diese Fragen zu beantworten und ich habe sehr lange mit mir gekämpft und gegrübelt. Was mich zum glücklichsten Menschen macht und meiner Seele gut tut, macht mich gleichzeitig auch unglücklich und bringt Traurigkeit in meine Seele. Was dazu führt, dass ich in den letzten Monaten ein ständiges auf und ab in einer Gefühlsachterbahn durchlebte. Doch irgendwann erreicht man einen Punkt, an dem man einsieht, dass es wohl besser für einen selbst ist, zu versuchen mit Situationen und Tatsachen, die man nicht ändern kann – obwohl man alles dafür getan hat – abzuschließen. Dass es Zeit ist, der eigene Held in seiner eigenen Geschichte zu sein.

Weißt du, wer du bist und weißt du, was dich glücklich macht? Wenn du keine Antworten auf diese Fragen hast, dann gehe in dich und finde 5 Fragen für dich selbst. Es gibt kein richtig oder falsch. Dabei geht es nur darum, wieder zu dir zu finden und dich und dein Leben besser zu verstehen. Auch wenn dich manche Antworten ärgern oder dich schlecht fühlen lassen. Hinterfrage, woher das kommt und was du daran ändern kannst, um wieder auf die Sonnenseite des Lebens zu gelangen!

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