We kissed the Miss Goodbye

Meine Mädls und ich waren am Wochenende poltern und wir waren nicht die Einzigen – insgesamt waren in dieser Nacht sieben Poltergruppen in Podersdorf am See unterwegs. Lange Zeit schien es, als wäre der Polterabend in Vergessenheit geraten. Doch heuer ist poltern wieder richtig im Trend. Deshalb habe ich heute ein paar Anhaltspunkte für euch und einige Tipps und Anregungen folgen in einem zweiten Beitrag.

Der Polterabend hatte in der Vergangenheit die Bedeutung, böse Geister zu verjagen. Was durch den Lärm von zerschlagenem Geschirr gemacht wurde. Es ist aber auch durchaus üblich, den Polterabend als Abschied vom Junggesellenleben zu veranstalten. Heute ist der Glaube an böse Geister verstrichen und das Poltern soll nur noch Spaß machen. Wir wollten für unsere Freundin einen unvergesslichen Abend organisieren und waren nicht darauf vorbereitet, welcher Aufwand da auf uns zu kommt. Trotz allem ist es uns gelungen – mein Lieber, das war eine Nacht! Wie der Titel schon verrät: Wir haben die Zukünftige verabschiedet und das so laut und mit viel Krach, das sicherlich auch die bösen Geister vertrieben wurden!

Am Polterabend hat die zukünftige Braut nichts zu bestimmen, das ist Regel Nummer 1. Es hat etwas gedauert bis unsere „Bride to be“ das akzeptierte – denn eigentlich gibt sie gerne den Ton an – aber letztendlich funktionierte es. Den einen oder anderen Wunsch von ihr haben wir dann doch berücksichtigt. Die Braut hatte den Wunsch geäußert, dass ihr „Team Bride“ das gleiche Outfit und einen Fascinator tragen soll. Gleiches Outfit JA, aber den Fascinator haben wir der „Bride to be“ aufgesetzt, ganz nach dem Motto „je größer desto besser“. Und auch bei der Kleiderwahl waren wir sehr einfallsreich. Wir wollten etwas traditionell Besonderes, nicht einfach ein bedrucktes T-Shirt und einen Schleier. Deshalb haben wir sie in eine Kleiderschürze oder in Mundart „Kidlschiazn“ von Oma gesteckt und um das Outfit noch stylish aufzupeppen, banden wir ihr einen Bindegürtel um. Verziert wurde sie anschließend mit goldenen und silbernen Tattoos.

 

 

 

Was ihr unbedingt bei der Planung eines Polterabends beachten solltet, also Regel Nummer 2: Plant genug Zeit ein! Denn unserer Erfahrung nach dauert alles länger als eingeplant. Was viel zur Stimmung beitrug und auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittelte, war das Spiel „Haltung einnehmen“. Es wurde den ganzen Polterabend gespielt und natürlich hatte die zukünftige Braut auch einige Aufgaben zu erfüllen.

Und die letzte wichtige Regel, die ich euch noch mitgeben darf: Lasst euch nicht die Laune vom Wetter verderben. Seid spontan und der Abend wird ein voller Erfolg :)

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